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Ein Teil der Kunstsammlung, die vom Ehepaar zwischen 1904 bis 1932 für ihr Schloss von Pradegg zusammengetragen wurde, befindet sich im symbolischen Herzen des Hauses, der Eingangshalle auf zwei Stockwerken.
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Seit Anfang der Bauarbeiten haben Jean-Jacques und seine Frau Werke von
Ernest Bieler gekauft. Sie zeigten dadurch ihr besonderes Interesse für diesen in Savièse wohnhaften Künstler und wie er selber sagte, für "
die Malerei, die dem Wallis und seinen einheimischen Bewohnern gewidmet ist."
1925 bestellten sie beim Maler zwei grosse Gemälde, die "Fronleichnam" und die "Banner" darstellten. Das dritte Bild, "Mysterium der Mutter Gottes" wurde 1938 gekauft, um die Dekoration der Eingangshalle zu vervollständigen. Nach und nach wurde die Halle "
zu einem charmanten Bieler-Museum".
Die Schlossherren ergänzten die wertvolle Sammlung mit Werken des Bildhauers
Edouard Sandoz, dessen "Mädchen" den Besucher unter dem Portal des Eingangs willkommen heisst, und
Marguerite Mackain, sowie der Walliser oder im Wallis wohnhaften Maler
Raphy Dallèves, Etienne Duval, Edmond Bille, Emile David, Paul Robert, Charles Vuillermet, Louis Rivier, Eugène Burnand und von anderen Künstlern der symbolistischen Bewegung wie
Carlos Schwabe und Edgar
Maxence. Als Liebhaber der angewandten Kunst unterstützten sie die Tätigkeit des Plastikers und Kunstgewerblers
Jean Dunand.
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Obwohl sich das Ehepaar Mercier de Molin für zeitgenössische Künstler interessierte, hat es jene bevorzugt, die in Geist und Malweise an traditionellen Werten festhielten.
Andererseits ist der
Ferne Osten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
der grosse Trend. Die Familie Mercier kauft deshalb japanische und chinesische Kunstgegenstände aus Bronze, Elfenbein und Email, Porzellan (für das ein Platz im Turm reserviert ist), Apothekerkästchen, Wandteppiche, Kleider, Möbel und Teppiche sowie 37 Kupferstiche; einige darunter sind von
Utamaro,
Toyokomi und
Hiroshige signiert. Jean-Jacques Mercier de Molin erwirbt von einem Genfer Sammler eine wichtige Sammlung aus einem Kaiserpalast von Peking; diese ist im Billiardsaal ausgestellt.

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